Alfons Haider: Ansprechender Gentleman und anspruchsvoller Genussmensch

Alfons Haider gehört zu jenen Fernsehlieblingen, die wohl am häufigsten in den Wohnzimmern der Österreicher zu Gast sind. Der vielfältig begabte Showstar macht seinem Image als perfekter Gentleman in den unterschiedlichsten TV-Formaten alle Ehre. Egal, ob er souverän durch den alljährlichen Höhepunkt der Wiener Ballsaison, den legendären Opernball, führt oder über mehrere Staffeln hinweg den österreichischen Dancing Star im Rahmen des gleichnamigen ORF-Straßenfegers mit viel Witz und Sachkenntnis gekürt hat: Alfons Haider wird für seine galante und manchmal auch freche Art heiß geliebt. Bei Haider handelt es sich um einen umtriebigen Tausendsassa, der neben seiner Passion fürs Fernsehen auch auf den Bühnen dieser Welt für wahre Begeisterungsstürme sorgt. Der Wiener hat seine Ausbildung zum Schauspieler und Musicaldarsteller in Wien sowie am Lee Strassberg Institut in Los Angeles im wahrsten Sinn des Wortes genossen. Nur wer in der Showbranche seine wahre Berufung gefunden hat, kann sowohl als Moderator, Schauspieler, Sänger als auch als einer der letzten Entertainer dieses Landes das Publikum über Jahrzehnte hinweg verzaubern. Neben dem ORF haben auch viele Wiener Theater vom Talent des Alfons Haider profitiert. Am Wiener Volkstheater konnte Haider beispielsweise seine darstellerische Leidenschaft beweisen, während er die Zuschauer des Raimundtheaters mit gekonnten Musicals für sich gewann. Als wäre diese Vielfalt an Begabungen noch nicht genug, präsentiert der Publikumsliebling seit 1995 auch seine eigenen Kabarett-Programme. Diese Auftritte nutzt er auch für seine Kritik an politischen und gesellschaftlichen Zuständen. Als bekennender Homosexueller musste Alfons Haider leider die Engstirnigkeit einiger Mitmenschen erfahren und setzt sich auch aufgrund seiner Erfahrungen für soziale Belange ein. Sein Engagement gilt vor allem der AIDS-Hilfe, zu deren prominenten Sprachrohr Haider geworden ist. Aber auch die Allerkleinsten liegen dem Showstar am Herzen, wie sein rastloser Einsatz für vorzeitig geborene „Frühchen“ beweist.

Ein Prost auf den begnadeten Entertainer

Einen anderen Alfons Haider lernte der Zuschauer aber auch schon kennen. Im Kaisermühlen Blues zeigte er mit seiner Rolle als skrupelloser Gemeindepolitiker ungeahnte darstellerische Qualitäten. Aber damit nicht genug: Auch das US-amerikanische Publikum konnte den Schauspieler in Film und Fernsehen bewundern. Den deutschsprachigen Zuschauern ist er unter anderem auch als Gaststar unterschiedlicher TV-Produktionen im Gedächtnis geblieben. Bei der Entspannung von seinem umtriebigen Leben als Fernseh- und Bühnenstar setzt Alfons Haider auf heimischen Genuss. Vor allem die erlesenen Weine von Leo Hillinger haben es dem Genussmenschen Haider angetan. Vor allem der Cuvée Hill 1 2006 verleiht dem Schauspieler und Moderator Inspiration für künftige Großtaten. Diese Weinsorte zeichnet sich durch ihre sonnengereifte Kraft aus, welche Alfons Haider die nötige genussreiche Power liefert, um aktiv zur Ruhe zu kommen. Auch wenn es um seine Leidenschaft für auserlesene Weine geht, lässt sich Alfons Haider nicht festlegen: Obwohl er den Winzer Leo Hillinger als seine persönliche „Nummer Eins vom Neusiedlersee“ bezeichnet, weiß er auch die Rebensäfte anderer passionierter Weinbauern zu schätzen. Im Jahre 2007 übernahm der Medienliebling die Patenschaft für einen ganz besonderen Tropfen. Der Welschriesling der Familie Rittsteuer, die das Weingut Kirchberghof in Jois am Neusiedlersee bewirtschaftet, hat den viel beschäftigten Publikumsliebling überzeugt. Als Welschriesling-Sonderedition beeindruckt dieser erlesene weiße Traubensaft mit seiner frischen Fruchtigkeit. Außerdem konnte Haider diese Weinpatenschaft auch mit seinem Engagement für den guten Zweck verbinden, denn pro verkaufte Flasche gehen satte zwei Euro an die AIDS-Hilfe. Die Karriere des Alfons Haider ist einmalig in Österreich. Als einer der Letzten verfügt er über die Tugenden der großen Entertainer. Dafür liebt ihn sein Publikum und ein Gläschen exquisiten Rebensaft hat sich der begnadete Unerhalter somit mehr als verdient.

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