Weingut Diem: Dem regionalen Geschmack bewusst verpflichtet

Im Retzer Land wachsen und gedeihen nicht nur die besten Trauben, für den erlesenen Weingenuss in rot-weiß-rot. Auch die Winzer, welche die liebliche und doch herbe Landschaft im westlichen Weinviertel hervorbringt, zählen bundesweit zu den Meistern ihres Faches. Das traditionsreiche Weingut Diem macht dabei selbstverständlich keine Ausnahme. Die Winzerfamilie um Gerold Diem setzt sich vielmehr mit allen Kräften dafür ein, dass sich die einzigartige Charakteristik der Weinregion in ihren hervorragenden Weinen wieder findet. Seit 1848 befindet sich das Weingut Diem in Familienbesitz. Idyllisch in der Weingemeinde Obermarkersdorf gelegen, kümmern sich die Diems, um einen bewussten Anbau der Reben in bester Lage. Die Rieden wurden über die Jahre sorgsam ausgewählt und überzeugen den Weinkenner mit ihrer optimalen Bodenbeschaffenheit, dem idealen Mikroklima sowie mit der perfekten Sonneneinstrahlung. Die erlesenen Weinsorten aus dem Hause Diem danken es mit ihrer eigentümlichen, aber äußerst ansprechenden Charakteristik. Gerald und seine Frau Andrea, die sich um das Marketing und den Vertrieb der Diem-Weine kümmert, haben sich ein hohes Ziel gesetzt. Der Weingenießer, der zu einem edlen Tropfen dieser Winzer greift, der sollte sich ausschließlich an authentischen Weingenuss laben. Dank seiner umfassenden Ausbildung an den besten Lehrstätten rund um den Wein, den Weinbau und die Vinifizierung ist der ambitionierte Weinliebhaber bei dem Weingut Diem in besten Händen. Sein fundiertes Wissen rund um den Rebensaft verdankt Gerald der Weinbauschule Krems, welche er als Weinmanager abgeschlossen hat. Um aber auch in praktischer Hinsicht über den heimischen Tellerrand hinauszuschauen, hat der begeisterte Winzer mit einem Hang zur nachhaltigen Perfektion, Bordeaux bereist und in dieser traditionellen Weinregion ein Praktikum absolviert. Heute profitieren die Genießer der erlesenen Tropfen aus dem Hause Diem von den vielschichtigen Erfahrungen, die Winzer Diem theoretisch und praxisnahe gemacht hat. Dieser Schatz ist die Grundlage für die Produktion der herausragenden Weine. Vor allem der Grüne Veltliner besticht mit seinem breit gefächerten Variantenreichtum. Gerold und Andrea Diem sind die Spezialisten, wenn es um die Kultivierung regionaler Wein- und Rebsorten geht. Ihr Bekenntnis zum Retzer Land bedingt auch die Klasse ihres fruchtigen Weißweines, denn in der Region um Obermarkersdorf gedeiht zu rund sechzig Prozent die Rebe, aus welcher der österreichische Weißwein-Klassiker hergestellt wird. Eine Vielzahl an Auszeichnungen und Preisen geben dieser Winzerfamilie Recht: Der GREENER 2009, ein sommerlicher, spritzig-trockener Grüner Veltliner aus den Weingärten der Diems, wurde 2010 von der Fachzeitschrift VINARIA zum Top-Weingenuss für heiße Tage gekürt. Neben dem Grünen Veltliner produziert das Weingut Diem auch andere Weißweine. Während die Chardonnay Selection 2009 mit ihrer Lieblichkeit die Weinliebhaber verwöhnt, finden trockenere Gemüter zum Beispiel im Weißen Riesling oder Gelben Muskateller ihr weinseliges Pendant.

Vielfältiges Sortenreichtum im Retzer Land

Aber die Diems wären nicht eine der tonangebenden Winzer im Retzer Land, wenn sie sich mit der umsichtigen Herstellung edelsten Weißweins in seiner ganzen Vielfalt zufrieden gäben. Der Weinkenner, der die vollmundige und kraftvolle Fruchtigkeit eines zur vollen Genussreife gelangten Rotweines schätzen, kommt ebenfalls auf ihre Rechnung. A la Diem bedeutet das natürlich, dass ausschließlich solche Roten den Weinhof verlassen, die den ursprünglich in der Region beheimateten blauen Trauben entspringen. Der Blaue Zweigelt 2008 beeindruckt mit seiner aromatischen Note, die mit ihrer Herbe die müden Lebensgeister weckt. Besonders die Cuvées der Diems sind aber immer eine Verkostung wert: Der Cuvée Exclusive 2007 spielt im Bereich der roten Verschnitte ebenso in der Spitzenklasse wie der gehaltvolle Carpe 2006. Zum traditionsreichen kulinarischen Schatz der Retzer und der Weinorte in der Umgebung gehört neben dem Wein auch der schmackhafte Kürbis. Ein einfacher, aber dennoch hochklassiger Genuss ohne Gleichen stellt zum Beispiel eine regional zubereitete Kürbissuppe dar, deren rustikaler Geschmack in den Weinen der Winzerfamilie Diem die perfekte Abrundung erfährt. Das viel versprechende Geheimnis hinter dem Erfolg des Weingutes Diem in weiß und rot ist vor allem der lange Tradition geschuldet, auf welche die Winzerfamilie zurückblicken kann. Bereits in fünfter Generation wird der Hof eigenhändig von der Familie bewirtschaftet. Gerold hat das Familienunternehmen im Jahre 2000 übernommen und setzt seitdem alles daran, um als modernes Weingut mit der Zeit zu gehen. Ein Qualitätsmerkmal, auf das heutige Weinliebhaber nicht verzichten mögen, ist das eindeutige Bekenntnis zur Region sowie der Wille, den Wein naturnah zu keltern und ihm damit seine Ursprünglichkeit zu lassen. Die Diems sind Mitglieder der Vereinigung „Weingüter Retzer Land“, bei der sich der Weinliebhaber auf beste und kontrollierte Qualität aus der Weinhochburg im Nordwesten Niederösterreichs verlassen kann. Mir viel Liebe zum Detail sowie Ausdauer und Geduld stellen Gerald und Andrea Diem Weiß- und Rotweine her, die selbst den erfahrenen Weinkenner beeindrucken. Fruchtigkeit geht bei den Produkten dieser Weinbauern immer mit hochgradig sorten- und gebietstypischer Reinheit einher.

Rezepttipp zum Chardonnay:

Quiche im Palatschinkenmantel

Zutaten:
4 Eier
8 EL Universalmehl
Salz
Milch

300 ml Sahne
3 Eier
Salz
Pfeffer
Muskat
Gehackter Schnittlauch
100 g kleinwürfeliger Speck
100 g Jungzwiebeln oder Lauch
100 g Käse
Butter

4-8 Speckscheiben

Zubereitung:
Die 4 Eier mit dem Mehl vermengen, salzen und mit der Milch zu einem Teig verarbeiten. Den Teig für zehn Minuten rasten lassen und anschließend daraus 4 Palatschinken backen.

Die 3 Eier sowie die Sahne mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem Schnittlauch verrühren. Den klein gewürfelten Speck knusprig anbraten. Die Jungzwiebel bzw. den Lauch blanchieren und in Streifen schneiden. Anschließend wird der Käse grob gerieben und mit den Jungzwiebeln sowie den Speck vermischt. Palatschinken mit der Speckmischung füllen und anschließend jeden Palatschinken in eine gebutterte, große Tasse legen. Mit der Ei-Sahne-Mischung übergießen und für ca. 25 Minuten im Backrohr bei 170 Grad backen.

Quiches rasten lassen und auf einen Teller stürzen. Mit knusprig gerösteten Speckscheiben und Lauchstreifen servieren.

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