Barrique
Ursprünglich bezeichnet der Begriff „Barrique“ ein französisches Fassmaß, genauer das Bordelaiser Schiffsmaß, welches eine traditionelle Füllmenge von 225 Litern aufweist. Heute wird von gut informierten Weinliebhabern unter „Barrique“ aber vor allem eine spezielle Geschmacksnuance verstanden. Diese entsteht, wenn Wein über mehrere Jahre hinweg in einem speziellen Fass aus Eichenholz gelagert wird. Diese Fässer müssen nagelneu und noch nicht verwendet worden sein, um dem sich darin befindlichen Wein seine spezielle Barriquenote zu verleihen. Sowohl Rotwein- als auch Weißweinsorten in Barriqueausbau zeichnen sich durch eine feine holzige bis vanillige Note aus. Heute werden auch alternative Methoden angewandt, um das einzigartige Aroma zu erzielen, indem beispielsweise Eichenspäne („Chips“) in den Wein gekippt werden.
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